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 Betreff des Beitrags: Hauptamtl. ins Ausland?
BeitragVerfasst: 06.06.2009, 21:58 
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Registriert: 06.06.2009, 20:37
Beiträge: 3
Hallo,
bin neu hier und beginne bald eine RA-Ausbildung.
Ich möchte später gerne, mit entsprechender Ausbildung im Ausland in der medizinischen Grundvorsorge oder bei der Katastrophenhilfe tätig werden, wenn das Hauptberuflich möglich ist. Denn ich kann mir ehrenamtliche Tätigkeiten nicht leisten.
Geht das?
Wie macht Ihr das?
Danke für Eure Antworten
Gruß
F.


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BeitragVerfasst: 09.06.2009, 20:52 
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Ich glaube, dass in dieser Richtung hier noch niemand erfahrung hat.

Am besten, du hörst dich bei einschlägigen Organisationen mal um.


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BeitragVerfasst: 10.06.2009, 09:26 
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Registriert: 19.12.2006, 10:35
Beiträge: 72
Wohnort: Hildesheim
Allein mit der Ausbildung zum RettAss wird es eher schwer. Du musst schon zusätzliche Fähigkeiten vorweisen.
Oftmals ist es nicht das Problem der Verfügbarkeit von Einsatzkräften in Krisengebieten sondern deren Führung, Versorgung und Unterbringung. Da brauch man dann eher anderes Fachpersonal wie z.B. Führungspersonal, Logistiker und/oder Ingenieure/Techniker.

Weiterhin ist es selten bis gar nicht möglich solche Einheiten hauptamtlich vorzuhalten, denn was macht man in der Zeit ohne Krise/Katastrophe?
Selbst Organisationen wie Help without Borders oder Ärzte ohne Grenzen funktionieren auf überwiegend ehrenamtlichen bzw. mindestbezahlten Niveau. Und auch hier fungieren die eingesetzten Kräfte eher als Teamleiter.

Gruß Matze

Nachtrag: Schau mal hier unter What we are looking for.... http://www.drk.de/DRK_recruiting/index.html

Da ist ziemlich gut aufgeführt was an beruflicher Qualifikation benötigt wird.



_________________
Und vergiss nicht, Bürger, der COMPUTER ist dein Freund und Glücklichsein ist Pflicht!
Unglücklich sein bedeutet Verrat. Verrat wird mit Terminierung geahndet.
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BeitragVerfasst: 10.06.2009, 21:48 
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Registriert: 06.06.2009, 20:37
Beiträge: 3
Hallo,
also das ich nach der RA Ausbildung mich weiter bilden muss ist mir schon bewust und dazu bin ich auch bereit.
Habe schon versucht mich zu erkundigen bei HiOrgs aber irgendwie läuft es immer wieder auf´s Ehrenamtliche hinaus.
So wie ich das jetzt gelesen habe wird man in der Zeit wo keine Krisen sind (eher selten) entweder in der medizinischen Grundversorgung eingesezt oder man nutzt die Zeit für die alljählichen Pflichtkurse.
Dachte wirklich es gibt mehr Menschen die hauptamtlich im Katastrophenschutz arbeiten :cry: aber das das niemand sein soll... :o
Wie teilt ihr euch denn die Zeit ein um im Katastrophenschutz ehrenamtlich zu arbeiten? Nutzt Ihr Euren Urlaub? Dann muss es ja schon fast der komplette Jahresurlaub sein oder?

:?: Wirklich NIEMAND hier der Hauptberuflich im Kat tätig ist???????? :?:

Gruß
F


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BeitragVerfasst: 11.06.2009, 16:42 
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Registriert: 13.11.2008, 17:21
Beiträge: 74
Zum Ehrenamt:

Ja, es gibt durchaus einige tausend Menschen in Deutschland, die ihre Freizeit für den Kat. Schutz opfern. Wer sind den wohl die vielen Leute in den roten, weißen und blauen Autos? :roll:

Andere sind hauptamtlich beim RD oder einer BF und werden eben notfalls bei einer Katastrophe hinzugezogen, ist auch logischer als umgekehrt.

Zu den Zusatzqualis... (wie schon von MAUS1 geschrieben)

Ich glaube nicht, das damit ein paar Lehrgänge nach dem RA gemeint sind, die natürlich nicht schaden können. Aber zum Beispiel Sprachkenntnisse über VHS Kurse hinaus (Sicheres Engl. in Wort und Schrift als Mindestmaß, dazu Franz. und/oder vielleicht eine dritte weit verbreitete Sprache), vielleicht ein Technisches Studium, oder Erfahrungen im Bereich Logistik mit Auslandserfahrung.


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 Betreff des Beitrags: Re: Hauptamtl. ins Ausland?
BeitragVerfasst: 07.04.2010, 11:12 
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Registriert: 04.12.2009, 00:30
Beiträge: 6
Hallo zusammen,

also zum einen möchte ich an der Stelle noch den Hinweis dazu geben, dass man KatS mitlerweile auch studieren kann! Aber meiner Meinung nach wichtiger als jedes Studium - Einsatzerfahrung im KatS! Und die bekommt man in Deutschland wirklich nur übers Ehrenamt. Sicher schlägt beim MANV auch der RD auf, aber Ahnung von Struktur und Führung haben sie i.d.R. nicht, sondern bleiben in der Struktur "wir beide sind ein RTW - wir schnappen uns 1 oder 2 Pat. - und weg hier!" bzw. sind mit der Situation überfordert.
Zudem bleibt sicher noch als Problem, dass der RettAss noch keine Berufausbildung ist und wenn ein Mobiles Krankenhaus z.B. nach Haiti geschickt wird, auch beim medizinischen Personal dann auch Krankenschwester, Hebammen und Ärzte gesucht werden - wie die Pat. zum Krankenhaus kommen wird wohl nicht organisiert. Ist wohl auch nicht nötig, da sich sowas sicher sehr schnell rum spricht und wahrscheinlich schon in der Aufbauphase mehr Pat. abgeladen werden als in den ersten Tagen versorgbar sind.

Gruß
Hummi


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